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	<title>wds &#8211; OmnesPRO GmbH</title>
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		<title>SCCM/Windows Deployment Services: PXE mit ISC DHCP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 21:12:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dhcp]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft&#039;s Windows Deployment Services (WDS), die auch in Zusammenarbeit mit dem SCCM eingesetzt werden, bieten Funktionen, die mit funktionierendem Client-Boot mittels PXE am komfortabelsten zu verwenden sind. Damit PXE funktioniert, muss dem Client bei einem Netzwerkboot per DHCP mitgeteilt werden, was er zu booten versuchen soll.&#160;Microsoft selbst empfiehlt, entweder den WDS oder zumindest einen mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft&#039;s Windows Deployment Services (WDS), die auch in Zusammenarbeit mit dem SCCM eingesetzt werden, bieten Funktionen, die mit funktionierendem Client-Boot mittels PXE am komfortabelsten zu verwenden sind. Damit PXE funktioniert, muss dem Client bei einem Netzwerkboot per DHCP mitgeteilt werden, was er zu booten versuchen soll.&nbsp;Microsoft selbst empfiehlt, entweder den WDS oder zumindest einen mit dem WDS verbandelten DHCP-Server einzusetzen und notfalls per IP-Helper unterschiedliche Netze an den einen DHCP-Server weiterzuverweisen. Das ist oft nicht w&uuml;nschenswert.</p>
<p>Statt dessen ist es eher &uuml;blich, verteilte DHCP-Server einzusetzen. Auf diesem Gebiet ist der ISC DHCP einer der Platzhirsche. Damit PCs nicht nur das passende PXE-Bootimage finden, sondern danach&nbsp;auch noch mit dem WDS zusammenarbeiten, spielen die DHCP-Optionen 60 (PXE), 66 (Boot-Server) und 67 (Bootfile) eine Rolle. Im einfachsten Fall landen wir bei einer sehr simplen ISC-DHCP-Konfiguration:</p>
<pre><code># WDS Server IP oder Name
option tftp-server-name "192.168.5.63";
next-server 192.168.5.63;
# PXE Boot Image
option bootfile-name "\\smsboot\\x64\\wdsnbp.com";
filename "\\smsboot\\x64\\wdsnbp.com";</code></pre>
<p>
	Die Verwendung sowohl von next-server/filename als auch den beiden Optionen tftp-server-name und bootfile-name ist redundant, betrifft aber nicht dieselben Teile der DHCP-Antwort. Aktuelle PCs begn&uuml;gen sich mit den beiden &quot;option&quot;-Angaben</p>
<p>Wo sich das Boot-Image befindet ist mit der WDS-Installation gegenzupr&uuml;fen &#8211; gegebenenfalls ist statt smsboot boot zu verwenden. Die IP-Adresse 192.168.5.63 steht hier stellvertretend f&uuml;r den WDS-Server und muss nat&uuml;rlich angepasst werden.</p>
<p>Das funktioniert soweit gut f&uuml;r PCs, die im traditionellen BIOS-Modus starten. PCs im UEFI-Modus ben&ouml;tigen ein anderes Boot-Image, n&auml;mlich wdsngfw.efi. Nun liesse sich nat&uuml;rlich in der DHCP-Konfiguration pro Client ein eigenes Boot-Image festlegen. Der Verwaltungsaufwand daf&uuml;r w&auml;re dann allerdings nicht klein. Am bequemsten ist es deshalb, wenn der DHCP-Server selbst die richtige Angabe liefern kann. Gl&uuml;cklicherweise melden die Clients dem DHCP-Server, welche (Boot-)Architektur sie haben und der DHCP-Server kann abh&auml;ngig von der Architektur unterschiedlich antworten. Das sieht in der Konfiguration etwa so aus:</p>
<pre><code>option arch code 93 = unsigned integer 16;

subnet ... {
...
# WDS Server IP oder Name
option tftp-server-name "192.168.5.63";
next-server 192.168.5.63;

# PXE boot image
if option arch = 00:07 or option arch = 00:09 {
   filename "\\smsboot\\x64\\wdsngfw.efi";
   option bootfile-name "\\smsboot\\x64\\wdsngfw.efi";
} else {
  filename  "\\smsboot\\x64\\wdsnbp.com";
  option bootfile-name  "\\smsboot\\x64\\wdsnbp.com";
}
</code></pre>
<p>
	Anhand der Client-Architektur verweisen wir den Client an unterschiedliche Boot-Images. Als Architekturen sind&nbsp;definiert:</p>
<pre><code>0    Intel x86PC
1    NEC/PC98
2    EFI Itanium
3    DEC Alpha
4    Arc x86
5    Intel Lean Client
6    EFI IA32
7    EFI BC (EFI Byte Code)
8    EFI Xscale
9    EFI x86-64</code></pre>
<p>
	Entsprechend l&auml;sst sich nat&uuml;rlich obige if-Anweisung erg&auml;nzen um die Unterst&uuml;tzung weiterer Plattformen. z.B. w&uuml;rde sich aufdr&auml;ngen, f&uuml;r die Architektur 6 (UEFI 32-bit) die Datei smsboot\\x86\\wdsmgfw.efi auszuliefern, und wdsnbp.com nur der Architektur 0 (Legacy BIOS) zuzuordnen.</p>
<p>Es reicht allerdings nicht in jedem Fall aus, einfach das richtige Boot-Image zu &uuml;bermitteln. Erhalten Sie z.B. folgende Fehlermeldung</p>
<pre><code>Windows Deployment Services (Server IP 0.0.0.0)
Windows Deployment Services encountered an error:
Error Code: 0xc0000023</code></pre>
<p>dann bedeutet dies, dass zwar das .efi-Image geladen wurde, dies nun aber nicht weiss, was es tun soll. F&uuml;r solche F&auml;lle hat es sich als hilfreich erwiesen, per Option 60 den String &quot;PXEClient&quot; mitzuliefern:</p>
<pre><code>option arch code 93 = unsigned integer 16;
option pxec code 60 = string;

subnet ... {
...
# WDS Server IP oder Name
option tftp-server-name "192.168.5.63";
next-server 192.168.5.63;

# PXE boot image
if option arch = 00:07 or option arch = 00:09 {
   # UEFI 64-bit
   option pxec "PXEClient";   
   filename "\\smsboot\\x64\\wdsngfw.efi";
   option bootfile-name "\\smsboot\\x64\\wdsngfw.efi";
}
if option arch = 00:06 {
   # UEFI 32-bit
   option pxec "PXEClient";   
   filename "\\smsboot\\x86\\wdsngfw.efi";
   option bootfile-name "\\smsboot\\x64\\wdsngfw.efi";
}
if option arch = 00:00 {
  # Legacy BIOS
  filename  "\\smsboot\\x64\\wdsnbp.com";
  option bootfile-name  "\\smsboot\\x64\\wdsnbp.com";
}</code></pre>
<p>Nebenbei haben wir in diesem Beispiel auch noch gleich die Unterscheidung zwischen 32b/64b eingebaut und liefern das Image f&uuml;r BIOS-Boot nur dann, wenn die passende Architektur gefordert wird. Auch der Fehler 102 deutet &uuml;brigens auf dieselbe Ursache hin.</p>
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