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	<title>Proxy &#8211; OmnesPRO GmbH</title>
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	<title>Proxy &#8211; OmnesPRO GmbH</title>
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	<item>
		<title>transparenter Reverse-Proxy mit SNIProxy</title>
		<link>https://www.omnespro.ch/post/transparenter-reverse-proxy-mit-sniproxy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 21:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gewusstwie]]></category>
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		<category><![CDATA[Proxy]]></category>
		<category><![CDATA[SNI]]></category>
		<category><![CDATA[tom.aeby@omnespro.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Transparent]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einer Weile haben wir uns mit SNIProxy als einem sehr einfachen Reverse Proxy&#160;befasst. Ein Nachteil, den die Verwendung von Reverse Proxies f&#252;r Web-Zugriffe oft hat, ist, dass aus Sicht des dahinterliegenden Webservers Requests nicht vom eigentlichen Client zu kommen scheinen, sondern eben vom Proxy-Rechner. Das ist unpraktisch, da in Logs und Statistiken so der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Weile haben wir uns mit <a href="https://www.omnespro.ch/post/einfacher-reverse-proxy-als-weiche-zu-mehreren-webservern-und-verteilte-ssl-zertifikate">SNIProxy als einem sehr einfachen Reverse Proxy&#160;befasst</a>. Ein Nachteil, den die Verwendung von Reverse Proxies f&#252;r Web-Zugriffe oft hat, ist, dass aus Sicht des dahinterliegenden Webservers Requests nicht vom eigentlichen Client zu kommen scheinen, sondern eben vom Proxy-Rechner. Das ist unpraktisch, da in Logs und Statistiken so der eigentliche Client nicht auftaucht.</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>Manche Proxies kennen M&#246;glichkeiten, um dieses Problem zu umgehen. SNIProxy l&#228;sst sich in einem transparenten Modus betreiben, in dem die Quell-Adresse der Verbindungen beibehalten wird.</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<h3>SNIProxy im transparenten Modus</h3>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>SNIProxy in den transparenten Modus zu versetzen ist auf den ersten Blick ganz einfach: &#220;ber die Konfigurationsdirektive <em>source client</em>&#160;im passenden Listener teilt man dem SNIProxy mit, er m&#246;chte doch bitte als Quell-Adresse f&#252;r die Verbindungen gegen innen die urspr&#252;ngliche IP des Clients verwenden, z.B. so:</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<pre><code>listen 192.168.1.15 80 {&#010;   proto http&#010;   source client&#010;....&#010;</code></pre>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>Als Beispiel verwenden wir 192.168.1.15 als IP f&#252;r den Proxy. Es gibt dabei allerdings die eine oder andere H&#252;rde zu umschiffen:</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<ul>&#010;&#009;</p>
<li>Der transparente Modus funktioniert nur bei Listenern, die nur eine IP-Version verwenden. Es ist also notwendig, separate Listener f&#252;r IPv4- und IPv6-Verbindungen einzurichten. In obigem Beispiel geben wir explizit die Adresse an, auf die der Listener h&#246;ren soll, d.h. wir legen uns in diesem Beispiel auf IPv4 fest.</li>
<p>&#010;&#009;</p>
<li>Die Antwort-Pakete der Webserver, auf die SNIProxy weiterverbindet, m&#252;ssen durch den Proxy-Rechner geroutet werden. Im einfachsten Fall wird dieser als Router aufgesetzt und die Webserver erhalten ihn als Default-Gateway.</li>
<p>&#010;&#009;</p>
<li>Auf dem Proxy-Rechner selbst muss per IPTables daf&#252;r gesorgt werden, dass die Pakete auch tats&#228;chlich durch den transparenten Proxy laufen.<br />&#010;&#009;&#009;&#160;</li>
<p>&#010;</ul>
<p>&#010;&#010;</p>
<h3>iptables und Policy Route&#160;auf dem Proxy-Rechner</h3>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>Damit der Transparentmodus richtig funktioniert, m&#252;ssen Pakete passend geleitet werden. Dies geschieht durch eine separate Routing-Tabelle, auf die Pakete per Markierung durch iptables geleitet werden:</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<pre><code>iptables -t mangle -N DIVERT&#010;iptables -t mangle -A PREROUTING -p tcp -m socket -j DIVERT&#010;iptables -t mangle -A DIVERT -j MARK --set-mark 1&#010;iptables -t mangle -A DIVERT -j ACCEPT&#010;&#010;ip rule add fwmark 1 lookup 100&#010;ip route add local 0.0.0.0/0 dev lo table 100&#010;</code></pre>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>Auf dem Proxy-Rechner muss ausserdem Forwarding eingeschaltet sein, z.B. durch folgende Eintr&#228;ge in /etc/sysctl.conf:</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<pre><code>net.ipv4.ip_forward=1&#010;net.ipv6.conf.all.forwarding=1&#010;</code></pre>
<p>&#010;&#010;</p>
<h3>&#010;&#009;Webtraffic auf den Webservern durch den Proxy umleiten</h3>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>Im einfachsten Fall wird ganz einfach die Default-Route der Webserver auf den Proxy gelegt. Das ist nicht immer praktikabel. Eine Variante davon ist, lediglich die Antworten des Webservers &#252;ber den Proxy umzuleiten. Auch dies gelingt mit einer Policy-Route und einer iptables-Markierung, etwa so:</p>
<p>&#010;&#010;</p>
<pre><code>iptables -t mangle -A OUTPUT -p tcp --sport 443 -j MARK --set-mark 0x8&#010;iptables -t mangle -A OUTPUT -p tcp --sport 80 -j MARK --set-mark 0x8&#010;&#010;ip rule add fwmark 8 lookup 101&#010;ip route add 192.168.1.15 dev eth0 table 101&#010;ip route add default via 192.168.1.15 table 101&#010;</code></pre>
<p>&#010;&#010;</p>
<p>Auch hier gegen wir als Beispiel wieder vom auf der Adresse 192.168.1.15 laufenden Proxy aus und leiten alle ausgehenden Pakete mit Quellport 80 oder 443 auf diesen um.</p>
<p>&#010;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proxies Entmystifiziert</title>
		<link>https://www.omnespro.ch/post/proxies-entmystifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 21:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gewusstwie]]></category>
		<category><![CDATA[hint]]></category>
		<category><![CDATA[Proxy]]></category>
		<category><![CDATA[tom.aeby@omnespro.ch]]></category>
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					<description><![CDATA[(Originalartikel übernommen von Very Good Security) Im Grunde genommen ein Mittelsmann. Im Umfeld von Computern ist das Konzept weitgehend identisch. Ein Web-Proxy ist einfach ein Stück Software, das eine HTTP-Anfrage für Sie weiterleitet. Was ist ein Proxy? Google definiert einen Proxy als ein Befugter eine andere Person zu vertreten HTTP-Proxies sind eine wesentliche Komponente bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="https://blog.verygoodsecurity.com/posts/proxies-demystified/">Originalartikel</a> übernommen von <a href="https://blog.verygoodsecurity.com/">Very Good Security</a>)</p>
<p>Im Grunde genommen ein Mittelsmann. Im Umfeld von Computern ist das Konzept weitgehend identisch. Ein Web-Proxy ist einfach ein Stück Software, das eine HTTP-Anfrage für Sie weiterleitet.</p>
<h2>Was ist ein Proxy?</h2>
<p><a href="https://www.google.com/search?q=what+is+a+proxy">Google definiert</a> einen Proxy als</p>
<p><strong>ein Befugter eine andere Person zu vertreten</strong></p>
<p>HTTP-Proxies sind eine wesentliche Komponente bei der täglichen Nutzung des Internets &#8211; Load Balancer, Router, Contentbeschleuniger, Content-Protection-Systeme, das sind alles einfache Beispiele für Web-Proxies und sie alle fungieren als Vermittler, um Ihre HTTP-Anfragen dorthin zu senden, wo sie hin müssen, sie anonymisieren Anfragen, routen Netzwerkverkehr, beschleunigen das Netz und erfüllen viele andere Anwendungszwecke.</p>
<p>Wenn es darauf ankommt, fallen die meisten Web-Proxys in zwei Lager:</p>
<ol>
<li>
<p><strong>Reverse-Proxies</strong> &#8211; Ein Reverse-Proxy ist in der Regel ein nach innen gerichteter Proxy, der als Frontend zur Kontrolle und zum Schutz des Zugriffs auf Server in einem privaten Netzwerk verwendet wird. Ein Reverse-Proxy führt in der Regel auch Aufgaben wie Load-Balancing, Authentifizierung, Entschlüsselung oder Caching aus.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Forward-Proxies</strong> &#8211; Ein Forward-Proxy ist ein nach aussen ins Internet gerichteter Proxy, der verwendet wird, um aus einer Vielzahl von Quellen abzurufen.</p>
</li>
</ol>
<p>Betrachten wir diese beiden Typen im Detail.</p>
<h2>Was ist ein Reverse-Proxy</h2>
<p>Sie verwenden wahrscheinlich einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Proxy">Reverse-Proxy,</a> um diesen Inhalt anzuzeigen. Wenn Sie eine Anfrage an den Server stellen, der diesen Blog-Post bedient, geht er durch einen Load Balancer. Dieser Load Balancer ist einer der Reverse-Proxy-Typen.</p>
<p>Reverse-Proxies sitzen vor einem von mehreren Servern und verteilen Anfragen an diese Server. Häufige Beispiele dafür sind das <a href="http://nginx.org/en/docs/http/ngx_http_proxy_module.html">proxy_pass-Modul von Nginx</a>, <a href="http://www.haproxy.org/">HAProxy</a>, <a href="https://wiki.squid-cache.org/SquidFaq/ReverseProxy">Squid</a> und <a href="https://aws.amazon.com/elasticloadbalancing/">AWS&#8216; ELB</a>.</p>
<p>Ein Reverse-Proxy empfängt eine Anfrage von einem Client im Internet und holt die angeforderten Ressourcen von einem von mehreren Servern, die dahinter stehen. Für den Client ist kein Wissen über die Server (oft auch Upstream-Server genannt) erforderlich, die den ursprünglichen Inhalt bereitstellen, und sie können nach Bedarf geändert werden, ohne dass die externen Clients von dieser Änderung wissen müssen. Der Reverse Proxy allein verarbeitet diese Informationen.</p>
<p>Als Teil dieser Bearbeitung der Anfrage bietet der Reverse-Proxy oft zusätzliche Funktionalität, wie z.B. SSL-Terminierung, die Durchführung von Authentifizierung und/oder Autorisierung, Beschleunigung (Caching oder Komprimierung) von Inhalten oder das Umschreiben von Anfrage und/oder Antwort.</p>
<p>Das Wort &#171;reverse&#187; im Namen Reverse-Proxy hat keine besondere Bedeutung, es wird nur verwendet um auf die Natur des Reverse-Proxys als Umkehrung des Forward-Proxys hinzuweisen. Letzteres hat – wie Sie anschliessend lesen werden &#8211; tatsächlich eine Bedeutung.</p>
<h2>Was ist ein Forward-Proxy</h2>
<p>Forward-Proxies werden häufig verwendet, um den Datenverkehr aus Netzwerken zu steuern. Wenn Sie eine Anfrage über den Proxy senden, leitet er Ihre Anfrage an die gewünschte Website weiter, daher der Name &#171;Forward-Proxy&#187; (“weiterleitender Proxy”).</p>
<p>Eine gängige Aufgabe eines Forward-Proxys ist es, sowohl den Zugriff auf das Internet zu steuern, indem bestimmte Attribute überprüft werden, während die Anfrage bearbeitet wird. Wenn Sie sich in einem Unternehmensnetzwerk befinden und es Ihnen untersagt ist, auf ein soziales Netzwerk wie <a href="http://facebook.com">facebook.com</a> zuzugreifen, wird dies oft die Aufgabe eines Forward-Proxys sein. Der Forward-Proxy ist in der Lage, den Host-Teil der Anfrage zu inspizieren, und da in einem Unternehmensnetzwerk der Datenverkehr oft gezwungen ist, über den Proxy zu fließen, wird er alle Anfragen ablehnen, die den verbotenen Host verwenden.</p>
<p>Eine ähnliche Implementierung wie die obige scannt den ausgehenden Inhalt der Payload, während sie durch den Proxy geht. Dies kann für eine Vielzahl von Datenschutzanwendungen genutzt werden, z.B. zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Loss_Prevention">Data Loss Prevention</a> oder zur <a href="https://www.opswat.com/solutions/web-proxy-antimalware-scanning">Überprüfung von Inhalten auf bösartige Software</a>.</p>
<p>Ein weiterer häufiger Anwendungsfall für einen Forward-Proxy ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anonymizer">Anonymisierung</a> der Stelle, von der die Anfrage ursprünglich kam.</p>
<p>Der Forward-Proxy befindet sich zwischen den Anfragen des Benutzers und dem Internet. Wenn der Forward-Proxy eine Anforderung an einen Host sendet, sieht der Host-Computer die IP-Adresse des Forward-Proxy und nicht die des Benutzers. Dies wird häufig verwendet, um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anonymizer">IP-Anonymisierung</a> durchzuführen und ist ein wesentliches Merkmal von VPNs.</p>
<h3>Layer 7 versus layer 3</h3>
<p>Meistens bezieht sich der Begriff &#171;Proxy&#187; auf eine Layer-7-Anwendung auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell">OSI-Referenzmodell</a>. Eine weitere Möglichkeit des Proxying ist jedoch über Layer-3 und ist bekannt als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkadress%C3%BCbersetzung">Network Address Translation (NAT)</a>. Der Unterschied zwischen diesen beiden Proxy-Technologien besteht in der Schicht, in der sie arbeiten, und der Vorgehensweise bei der Konfiguration der Proxy-Clients und Proxy-Server.</p>
<p>Layer-7-Proxies sind besser geeignet, wenn Sie den Inhalt der Anfrage überprüfen, um ein Routing durchzuführen oder anderweitig den Inhalt der Anfrage zu verändern.</p>
<p>Dieser <a href="https://blog.verygoodsecurity.com/posts/proxies-demystified/">Artikel</a> wurde ursprünglich publiziert auf <a href="https://blog.verygoodsecurity.com/">Very Good Security</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Siehe auch</h2>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=s25cSWkGD38" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=s25cSWkGD38</a></li>
<li><a href="https://www.quora.com/Whats-the-difference-between-a-reverse-proxy-and-forward-proxy" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">https://www.quora.com/Whats-the-difference-between-a-reverse-proxy-and-forward-proxy</a></li>
<li><a href="http://www.jscape.com/blog/bid/87783/Forward-Proxy-vs-Reverse-Proxy" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">http://www.jscape.com/blog/bid/87783/Forward-Proxy-vs-Reverse-Proxy</a></li>
<li><a href="https://www.citrix.com/blogs/2010/10/04/reverse-vs-forward-proxy/" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">https://www.citrix.com/blogs/2010/10/04/reverse-vs-forward-proxy/</a></li>
<li><a href="https://www.google.com/search?q=forward+versus+reverse+proxy" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">https://www.google.com/search?q=forward+versus+reverse+proxy</a></li>
<li><a href="http://httpd.apache.org/docs/2.0/mod/mod_proxy.html#forwardreverse" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">http://httpd.apache.org/docs/2.0/mod/mod_proxy.html#forwardreverse</a></li>
</ul>
<p align="justify" style="margin-bottom: 2.82mm;border: none;padding: 0mm;line-height: 100%;background: #ffffff">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>einfacher Reverse Proxy als Weiche zu mehreren Webservern und verteilte SSL-Zertifikate</title>
		<link>https://www.omnespro.ch/post/einfacher-reverse-proxy-als-weiche-zu-mehreren-webservern-und-verteilte-ssl-zertifikate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 21:02:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gewusstwie]]></category>
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		<category><![CDATA[HTTP]]></category>
		<category><![CDATA[HTTPS]]></category>
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		<category><![CDATA[tom.aeby@omnespro.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>
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					<description><![CDATA[Herausforderung mehrere Webserver stellen Websites/Webanwendungen/Webdienste zur Verf&#252;gung aus Sicht des Anwenders/Netztopologie sollen all diese zum einem einzigen&#160;Knoten zusammengefasst sein &#8211; z.B. aus Gr&#252;nden der Sicherheit, der Flexibili&#228;t (Umzug von Webdiensten ohne DNS-&#196;nderungen), oder Adressknappheit nebst unverschl&#252;sseltem HTTP soll unbedingt auch HTTPS unterst&#252;tzt werden &#160; Ansatz: Reverse Proxy Die logische Antwort auf eine solche Herausforderung stellt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Herausforderung</h3>
<ul>
<li>mehrere Webserver stellen Websites/Webanwendungen/Webdienste zur Verf&uuml;gung</li>
<li>aus Sicht des Anwenders/Netztopologie sollen all diese zum einem einzigen&nbsp;Knoten zusammengefasst sein &#8211; z.B. aus Gr&uuml;nden der Sicherheit, der Flexibili&auml;t (Umzug von Webdiensten ohne DNS-&Auml;nderungen), oder Adressknappheit</li>
<li>nebst unverschl&uuml;sseltem HTTP soll unbedingt auch HTTPS unterst&uuml;tzt werden</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ansatz: Reverse Proxy</h3>
<p>Die logische Antwort auf eine solche Herausforderung stellt ein Reverse Proxy dar, der aus Sicht von ausserhalb alle Web-Anfragen per HTTP und HTTPS entgegennimmt und diese an die internen Server weiterreicht. Typischerweise kommen hier Produkte wie Apache oder NGINX zum Einsatz.</p>
<p>Der klassische Ansatz hat auch Nachteile:</p>
<ul>
<li>alle Requests werden zweifach bearbeitet, einmal vom Proxy, einmal vom eigentlichen Webserver</li>
<li>Inkompatibilit&auml;ten machen dem Admin das Leben schwer</li>
<li>die Latenz steigt, die Performance leidet</li>
<li>sehr flexible L&ouml;sung mit entsprechend aufw&auml;ndiger Konfiguration</li>
<li>SSL-Zertifikate und -Schl&uuml;ssel m&uuml;ssen auf dem Reverse-Proxy vorliegen (das kann auch ein Vorteil sein)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>leichtgewichtige&nbsp;Variante: Reverse Proxying mit SNIProxy</h3>
<p><a href="https://github.com/dlundquist/sniproxy">SNIProxy</a> ist ein simpler Proxy mit sehr &uuml;berschaubarem Funktionsumfang und entsprechend einfacher Konfiguration. Als &quot;Border Proxy&quot; zwischen Anwender/Anwendung und Webserver erlaubt er es, abh&auml;ngig vom Servernamen (&quot;Virtual Host&quot;) Requests 1:1 an den dazu passenden Webserver weiterzureichen &#8211; und zwar sowohl HTTP- als auch HTTPS-basierte. Anders als vollwertige Reverse Proxies verarbeitet er selber die Anfragen nicht, sondern reicht sie unver&auml;ndert an den jeweiligen Webserver durch. S&auml;mtliche typischen Kompatibilit&auml;tsprobleme entfallen und Probleme mit Performance oder Latenz entfallen.</p>
<p>Da der SNIProxy auch SSL-Verkehr nicht selber auswertet, sondern lediglich den per SNI &uuml;bermittelten Servernamen auswertet und den Aufbau der SSL-Verbindung dem Zielserver &uuml;berl&auml;sst, ben&ouml;tigt er keinerlei SSL-Konfiguration &#8211; diese wird wie gewohnt auf den eigentlichen Webservern durchgef&uuml;hrt.</p>
<p>Nat&uuml;rlich sind&nbsp;auf Grund der einfachen Funktion auch die Einsatzszenarien begrenzt. Z.B. erlaubt SNIProxy <strong>nicht</strong>:</p>
<ul>
<li>URLs umzuschreiben</li>
<li>Requests vorzufiltern und etwaige gef&auml;hrliche Requests bereits auf dem Proxy zu blockieren</li>
</ul>
<p>Eine simple Konfiguration von SNIProxy k&ouml;nnte so aussehen:</p>
<pre><code>user daemon

pidfile /var/run/sniproxy.pid

listen 80 {
   proto http
   table hosts
   access_log {
     filename /var/log/sniproxy/access.log
   }
}

listen 443 {
   proto tls
   table hosts
   access_log {
     filename /var/log/sniproxy/access.log
   }
}

table hosts {
   server1.example  192.168.1.13
   server2.example 192.168.1.14
}
</code></pre>
<p>D.h. SNIProxy h&ouml;rt auf die Ports 80 und 443 und leitet Anfragen abh&auml;ngig vom vom Client angesprochenen Servernamen auf die internen Adressen 192.168.1.13 oder 192.168.1.14 um (auf denselben Port wie beim urspr. Request).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>IP-Adresse loggen / transparenter Proxy</h3>
<p>Ein Problem, das im Zusammenhang mit Reverse Proxies regelm&auml;ssig auftritt, ist, dass es f&uuml;r den Webserver hinter dem Proxy so aussieht, als w&uuml;rde der Request vom Proxy selbst kommen. Entsprechend landet&nbsp;in den Log-Files des Webservers die IP-Adresse des Proxies, Mechanismen wie Sperren bei wiederholt falschen Login-Versuchen o.&auml;. betreffen alle Requests, und last-but-not-least sind Logauswertungen mit Tools wie <a href="http://www.webalizer.org">Webalizer</a> oder <a href="http://www.awstats.org">AWStats</a> relativ nutzlos.</p>
<p>SNIProxy bietet als Ausweg aus diesem Dilemma die M&ouml;glichkeit an, Verbindungen so durchzuschleifen, dass aus Sicht des Webservers der Zugriff von der Original-IP des Clients aus erfolgt. In einem der n&auml;chsten Beitr&auml;ge hier werden wir ein entsprechendes Setup beschreiben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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